Erfahrungen

Erfahrungen

Lies, was unsere Schülerinnen und Schüler sowie Eltern über ihre Zeit auf dem MITRA International Campus Berlin erzählen.

SprachCamp

„Nachgefragt“

Teilnehmende des Internationalen Lomonossow-Sprachcamps Berlin erzählen.

Anna O., 16 Jahre

Mexiko · Internationales Sprachcamp

Zu Beginn möchte ich sagen, dass dies nicht meine erste Erfahrung in einem Auslandscamp ist. Es ist bereits mein drittes Sommercamp, aber mein erstes, bei dem ich Deutsch lerne. Die Teilnahme an einem internationalen Sommersprachcamp in Berlin hat mich tief beeindruckt. Die Beziehung der Kinder untereinander war außergewöhnlich – ich habe noch nie zuvor ein so freundschaftliches Camp erlebt. Es hat mich sehr gefreut, neue Freunde zu finden, mit denen ich bis heute in Kontakt stehe.

Ich bin überzeugt, dass die Teilnahme an einem Feriencamp im Ausland weit mehr bedeutet, als nur eine neue Sprache zu lernen und eine fremde Kultur kennenzulernen. Es geht auch darum, Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln und ein Stück Unabhängigkeit zu erlangen. Die Kinder lernen, fernab von Zuhause zu leben und erleben, wie Menschen in anderen Ländern ihren Alltag gestalten.

Dieses Sommercamp war für mich eine unvergessliche neue Erfahrung, und ich bin sehr dankbar dafür.

Anvar A., 16 Jahre

Internationales Sprachcamp

Mein Aufenthalt im Sommercamp auf dem Internationalen Lomonossow-Campus in Berlin hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Dank dieser wunderbaren Gelegenheit konnte ich die faszinierende Stadt Berlin mit ihrer reichen Geschichte kennenlernen. Besonders beeindruckt hat mich der Schlosspark Sanssouci in Potsdam – ein Ort, der mir nachhaltig in Erinnerung geblieben ist.

Internationale Camps wie dieses sind heute von großer Bedeutung für Kinder, da sie ihnen ermöglichen, von klein auf zu erfahren, wie Menschen in verschiedenen Ländern leben. Gleichzeitig bietet sich ihnen die Chance, die deutsche Sprache zu erlernen und die eigene Kommunikationsfähigkeit zu verbessern.

Natürlich vermissen die Kinder in einem solchen Camp ihre Familien. Glücklicherweise konnte ich die gesamte Zeit mit meinem Bruder verbringen, was mir das Gefühl von Nähe und familiärer Geborgenheit gab.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich durch die Lomonossow-Schule wertvolle Einblicke in das Leben in Deutschland gewinnen konnte. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um meiner Deutschlehrerin im Sprachcamp, Frau Wallburg, von ganzem Herzen zu danken. Ihre wunderbaren und außergewöhnlichen Unterrichtsstunden haben mich sehr inspiriert. Vielen lieben Dank, und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und Freude bei Ihrer Arbeit!

Alikhan M., 14 Jahre

Kasachstan · Internationales Sprachcamp

Die Reise nach Berlin und die Teilnahme am Sommercamp haben bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Die Atmosphäre im Camp war sowohl freundlich als auch herzlich, und diese Bildungsreise war für mich äußerst wertvoll. Sie gab mir die Möglichkeit, das Leben in einem anderen Land und den Alltag der Kinder in Berlin aus nächster Nähe kennenzulernen.

Ich hatte die Gelegenheit, die Internationale Lomonossow-Schule zu besuchen und Schüler aus verschiedenen Ländern zu treffen. Es wäre für mich eine große Freude, meine Ausbildung gemeinsam mit meinen neuen Freunden an dieser Schule fortzusetzen. Wie ein Sprichwort aus Kirgisistan sagt: „Es ist besser, einmal zu sehen, als tausendmal zu hören.“ Diese Begegnung hat meinen Horizont erweitert und mein Verständnis für andere Kulturen vertieft.

Daher möchte ich den Organisatoren und allen Teilnehmern dieses Projekts meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Es war eine wunderbare und bereichernde Erfahrung!

Akylai I., 15 Jahre

Kirgisistan · Internationales Sprachcamp

Berlin hat mich mit seiner Geschichte, Architektur und Natur fasziniert. Besonders interessant war es für mich, die Berliner näher kennenzulernen. Es hat mich beeindruckt, wie leicht es ihnen fällt, sich auf die Dinge einzulassen und die Schönheit ihrer Umgebung zu schätzen. Das ist etwas, was wir von den Einheimischen lernen können.

Durch solche internationalen Camps lernen Jugendliche, mit Menschen aus verschiedenen Kulturen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren. Man verlässt seine Komfortzone, wird unabhängiger und findet als wunderbaren Bonus Freunde auf der ganzen Welt.

Für mich persönlich ist die Sprachbarriere verschwunden, und meine Deutsch- und Englischkenntnisse haben sich deutlich verbessert. Ich habe gelernt, eine gemeinsame Sprache mit anderen zu finden. Ich bin überzeugt, dass jeder Teenager die Chance haben sollte, an einem solchen Camp teilzunehmen.

SprachCamp

Stimmen aus Ecuador

Schülerinnen und Schüler aus Ecuador erzählen, wie sie das Sommercamp in Berlin erlebt haben – auf Spanisch. Den Ton schaltest du über die Videosteuerung ein.

Schuljahr & Abitur

Von Mexiko nach Berlin: Sofias Abenteuer auf dem Lomonossow-Campus

In diesem Schuljahr nimmt die Gastschülerin Sofia aus Mexiko am Campusleben der Internationalen Lomonossow-Schule teil. Sie ist im August 2025 nach Berlin gekommen und besucht seit Beginn des Schuljahres die 11. Klasse. MITRAfun hat Sofia in der Schule getroffen und mit ihr über ihre bisherigen Erfahrungen gesprochen. Für Oberschülerinnen und Oberschüler aus Sofias Schule in Mexiko ist ein Austauschjahr in Deutschland verpflichtend. Sie hat sich entschieden, dieses Jahr an der Lomonossow-Schule zu verbringen, um gemeinsam mit deutschen Schülerinnen und Schülern zu lernen und spannende interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Hier sind einige Eindrücke, die sie mit uns geteilt hat.

„Ich lerne jeden Tag etwas Neues und fühle mich immer unabhängiger.“
— Sofia
  1. MITRAfunStell dich bitte kurz vor. Wie alt bist du? Woher in Mexiko kommst du genau?

    Sofia: Mein Name ist Sofia. Ich bin 16 Jahre alt und komme aus Mexiko-Stadt.

  2. MITRAfunAuf welche Schule gehst du normalerweise in Mexiko und in welcher Klassenstufe bist du dort?

    Sofia: Ich besuche die Schule Alemán Alexander von Humboldt und bin in der zehnten Klasse.

  3. MITRAfunWelche Sprachen sprichst du – und welche möchtest du vielleicht noch lernen?

    Sofia: Ich spreche Spanisch, Englisch, Deutsch, Serbisch und ein bisschen Italienisch. Ich möchte zuerst mein Italienisch verbessern und später noch Arabisch lernen.

  4. MITRAfunMit welchen Erwartungen oder Vorstellungen bist du nach Berlin und an die Internationale Lomonossow-Schule gekommen?

    Sofia: Ich bin nach Berlin gekommen mit der Erwartung, neue Freunde und Kulturen kennenzulernen und viele neue Erfahrungen zu sammeln.

  5. MITRAfunSeit wann bist du nun in Berlin und wie lange wirst du insgesamt hier bleiben?

    Sofia: Ich bin seit letztem August in Berlin und bleibe noch bis August 2026.

  6. MITRAfunWie hat dir Berlin auf den ersten Blick gefallen? Was empfindest du hier ganz anders als in Mexiko?

    Sofia: Auf den ersten Blick hat mir Berlin sehr gut gefallen. Ich habe die Stadt bereits mit meiner Familie besucht. Was mich überrascht hat, ist, dass hier sonntags fast keine Läden und Restaurants geöffnet haben, während in Mexiko alles bis mindestens 16:00 Uhr geöffnet ist.

  1. MITRAfunDu wohnst während deiner Zeit in Deutschland auf dem Lomonossow-Campus. Wohnst du allein oder hast du Mitbewohner? Und wie gefällt dir das Zusammenleben dort?

    Sofia: Ich wohne in einem Einzelzimmer auf dem Campus und es gefällt mir sehr! Ich lerne jeden Tag etwas Neues und fühle mich immer unabhängiger.

  2. MITRAfunUnd wie sind deine Eindrücke von der Schule bisher? Gibt es Dinge, die dich überrascht haben – vielleicht Unterschiede zum Schulsystem in Mexiko?

    Sofia: Ich finde es interessant, dass hier Schuluniform Pflicht ist. In meiner Schule in Mexiko muss man die Schulkleidung nur im Sportunterricht tragen.

  3. MITRAfunWelche Fächer machen dir hier am meisten Spaß? Gibt es etwas, das dich besonders inspiriert oder interessiert?

    Sofia: Biologie und Deutsch machen mir am meisten Spaß. Ich interessiere mich auch für Philosophie und Anatomie.

  4. MITRAfunKonntest du hier schon Freundschaften schließen – auf dem Campus oder in der Schule?

    Sofia: Ja, ich habe schon ein paar Freundschaften geschlossen. Meistens auf dem Campus, weil ich dort die meiste Zeit verbringe. Aber auch die Leute in der Schule finde ich sehr nett.

  5. MITRAfunHast du schon ein paar Ausflüge in der Stadt unternommen? Welche Orte haben dir bisher am besten gefallen – und welche möchtest du unbedingt noch besuchen?

    Sofia: Ich habe bereits ein paar Ausflüge gemacht, und besonders gut hat mir die Museumsinsel gefallen. In Zukunft möchte ich noch den Friedrichstadt-Palast besuchen.

  6. MITRAfunWas machst du gerne in deiner Freizeit hier in Berlin? Nimmst du an Freizeitaktivitäten oder Angeboten auf dem Campus teil?

    Sofia: In meiner Freizeit lese ich sehr gerne und häkle viel. Ich nehme auch an den Ausflügen teil, die die Betreuerinnen des Campus organisieren.

  7. MITRAfunBist du während deines Aufenthalts bereits innerhalb oder außerhalb von Deutschland gereist?

    Sofia: Ich bin bisher noch nicht außerhalb Berlins gereist, würde aber später gerne noch mehr von Deutschland entdecken.

  8. MITRAfunUnd ein Blick in die Zukunft: Welche Pläne hast du nach der Schulzeit? Gibt es ein bestimmtes Studium oder einen Beruf, von dem du träumst – und wo könntest du dir vorstellen zu leben oder zu studieren?

    Sofia: In Zukunft möchte ich Medizin studieren und Herzchirurgin werden. Oder vielleicht doch Kriminologie! Ich könnte mir vorstellen, in Deutschland oder in England zu studieren.

Danke Sofia! Wir wünschen dir noch eine schöne Zeit am Campus und viel Erfolg an der Lomonossow-Schule!

Kurzzeitprogramm

Lomonosov Days in Berlin

Eine Schülergruppe der Ramagya School aus Noida (Indien) zeigt, wie sie ihre Tage auf dem Campus und in Berlin erlebt hat.

Erst beim Abspielen wird das Video von YouTube geladen; dann gelten die Datenschutzbestimmungen von YouTube (Google).

Unsere Broschüre

„Deutsch lernen in Berlin … und vieles mehr“ – blättere hier durch unsere Broschüre zum Internationalen Lomonossow-Sprachcamp oder lade sie als PDF herunter.

Deutsch lernen in Berlin – Seite 1